Die natürlichste Art zu Heizen
Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind Themen von herausragender Bedeutung für uns alle. Sowohl als Hersteller wie auch als Konsument sind wir verantwortlich für die bewusste Auswahl und Nutzung von Energieressourcen. Die intelligente und nachhaltige Nutzung natürlicher, erneuerbarer Rohstoffe wie Holz als eine erneuerbare Energiequelle, in Kombination mit energieeffizienten Heizsystemen, trägt zur Einhaltung ambitionierter Klimaschutzvorgaben und einem geringem Ausstoß von Emissionen bei. Die Nutzung von Brennholz spart Millionen Tonnen CO₂ in Europa ein und trägt maßgeblich zur Verringerung der Treibhausgase bei.
Vorteile beim Heizen mit Holz
Das Heizen mit Holz bringt viele Vorteile mit sich. So ist Holz nicht nur eine erneuerbare Ressource, hat einen hohen Energiewert, einen niedrigen Emissionsfaktor und ist effizient. Es trägt auch unter anderem zur Senkung der Emissionen aus der Holzverfeuerung in Haushalten bei.
Erneuerbare Ressource
Holz ist eine erneuerbare Ressource, die beim Verbrennen nur so viel Kohlendioxid (CO₂) freisetzt wie beim natürlichen Abbauprozess im Wald bzw. so viel, wie der Baum während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat.
Hoher Energiewert
Brennholz verfügt über einen hohen Energiewert. Eiche, beispielsweise: Während sie über eine Restholzfeuchtigkeit von ca. 15 - 20% verfügt, beträgt ihr Heizwert 4,2 kWh pro Kilogramm.
Hoher Energiewert
Brennholz verfügt über einen hohen Energiewert. Eiche, beispielsweise: Während sie über eine Restholzfeuchtigkeit von ca. 15–20% verfügt, beträgt ihr Heizwert 4,2 kWh pro Kilogramm. Heute stammt 9% der aktuellen Energieversorgung weltweit (560 EJ) aus Wäldern, die fast 49 EJ ausmachen. Im Jahr 2035 wird laut Schätzungen der World Bioenergy Association 13 - 15% des weltweiten Energiebedarfs sehr wahrscheinlich durch Holz gedeckt werden (72–84 EJ). Die Abkürzung EJ steht für Exajoule und ist eine Maßeinheit für Energie.
Niedriger Emissionsfaktor
Der Einfluss der Luftverschmutzung auf unsere Gesundheit und unsere Umwelt ist so enorm, dass Luftverschmutzung nach dem Klimawandel die zweitgrößte Umweltproblematik darstellt. Brennholz hat im Vergleich zu anderen Energiequellen einen niedrigen Emissionsfaktor mit einem sehr niedrigen Primärenergiefaktor von 0,2.
Senkung der Emissionen aus der Holzverfeuerung
Die Holzverfeuerung in Haushalten mit alten Öfen und offenes Feuer tragen wesentlich mehr zur Umweltverschmutzung bei als moderne Öfen. Alte Öfen sind Teil des Problems, neue Öfen sind Teil der Lösung. In der Grafik steht die Abkürzung TSP für Total Suspended Particles = Gesamtzahl der Partikelteilchen.
Effizienz
Die heutige Technologie von Schiedel kann die Effizienz der Öfen drastisch um bis zu 86% steigern und gleichzeitig die Emissionen um 2/3 im Vergleich zu älteren ineffizienten Öfen senken. Während alte und ineffiziente Einzelöfen und offenes Feuer das Problem verschlimmern, bieten neue Technologien saubere und effiziente Optionen. Wir könnten die Emissionen drastisch verringern, wenn Konsumenten beides tun: alte Geräte ersetzen und ausschließlich trockenes Holz in höchster Qualität nutzen.
Der Europäische Wald wächst
30% des jährlichen Waldwachstums verbleiben im Wald. Das europäische Waldgebiet vergrößert sich jede Minute um die Fläche eines Fußballfelds, sodass das Potential der Kohlenstoffabscheidung in den kommenden Jahrzehnten steigen wird.
Nutzung des gesamten Baums
Nachhaltige Nutzung des gesamten Baums: Holz als Rohstoff ist nicht nur ein großartiger Energie- und Wärmelieferant, sondern ebenfalls für den Einsatz in Baukonstruktionen oder zur Herstellung von Holzmöbeln geeignet.
Europäische Klimaschutzziele
Zusätzlich zum Thema Energieeinsparung konzentriert sich die EU auf erneuerbare Energien wie beispielsweise Biomasse und insbesondere Holz. Unsere Energiesysteme müssen frei von fossilen Brennstoffen werden. Die EU plant, die erneuerbaren Energien bis 2030 auf mindestens 30% auszubauen.
Die richtige Wahl des Brennholzes
Hartholz ist für die Nutzung im Kaminofen besser geeignet als Weichholz. Weichholz hat einen hohen Harzanteil und daher eine kürzere Brenndauer. So eigenen sich idealerweise diese vier Holzarten für die Verbrennung - Buche, Eiche, Birke und Fichte.
Nutzen Sie stets regionale Hölzer
Vergewissern Sie sich, dass das Brennholz aus regionalen Wäldern und aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Auf diese Weise unterstützen Sie den Umweltschutz und handeln nachhaltig. Das optimale Brennholz wurde über ein Jahr getrocknet und hat eine Restfeuchtigkeit von 15–20%. Da feuchtes/frisches Brennholz schwerer ist als gut abgelagertes Brennholz, bekommen Sie auch weniger Holz für Ihr Geld.
Die richtige Größe von Brennholz
Die Auswahl des richtigen Brennholzes ist entscheidend für dessen Brennwert. Die Größe der Holzscheite sollte zur Größe des Kaminofens passen. Für die meisten Kaminöfen bedeutet das eine Länge des Holzscheits zwischen 25 und 30 cm, während der Umfang 25 cm nicht überschreiten sollte.
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